Helen Clark: die am besten geeignete Person für die Rolle

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Neu­see­land nomi­niert Helen Clark als die nächs­te UN-Gene­ral­se­kre­tä­rin. Die Welt und die Ver­ein­ten Natio­nen ste­hen vor bedeu­ten­den Her­aus­for­de­run­gen. Die UN brau­chen des­we­gen eine prag­ma­ti­sche und effek­ti­ve Füh­rungs­per­son”, schreibt die neu­see­län­di­sche Bot­schaft in Ber­lin zur Kan­di­da­tur von Helen Clark.

Helen Clark hat genau die rich­ti­gen Erfah­run­gen gemacht und besitzt die not­wen­di­gen Fähig­kei­ten – sie hat näm­lich als Pre­mier­mi­nis­te­rin ein Land neun Jah­re lang regiert und übt als Che­fin des UN-Ent­wick­lungs­hil­fe­pro­gramms (UNDP) das dritt­wich­tigs­te Amt bei den UN aus.

Wäh­rend ihrer sie­ben Jah­re als Che­fin des UNDP hat Helen Clark eine effek­ti­ve­re Orga­ni­sa­ti­on gestal­tet. Sie ist mit den Her­aus­for­de­run­gen der UN bes­tens ver­traut.

Als Neu­see­län­de­rin ist Helen Clark die am bes­ten geeig­ne­te Per­son Unstim­mig­kei­ten zu  lösen und posi­ti­ve Ergeb­nis­se zu erzie­len. Als ein Pazi­fik-Staat hat Neu­see­land kein eigen­nüt­zi­ges Inter­es­se an den Her­aus­for­de­run­gen, die vor den UN ste­hen. Neu­see­land und Helen Clark wol­len ledig­lich die Pro­ble­me effek­tiv lösen. Ihr gan­zes Leben lang hat Clark ein kla­res Bekennt­nis zu den Ver­ein­ten Natio­nen gezeigt und sich inten­siv mit inter­na­tio­na­len Ange­le­gen­hei­ten aus­ein­an­der­ge­setzt.

HelenClark BebilderungSie ist eine beson­ders auf­merk­sa­me Zuhö­re­rin und aus­ge­zeich­ne­te  Ver­mitt­le­rin. Des­halb sind wir davon über­zeugt, dass sie die UN trans­pa­ren­ter und inklu­si­ver machen wird.

Clark wuchs auf einem Bau­ern­hof auf der Nord­in­sel Neu­see­lands auf. Die Regi­on trägt den Namen Wai­ka­to und ist cha­rak­te­ri­siert von einer star­ken ein­hei­mi­schen (M?ori) Gemein­schaft. Ihr Vater war Bau­er und ihre Mut­ter Leh­re­rin. Als Ältes­te von vier Mäd­chen, half Clark auf dem Bau­ern­hof aus. Dies ver­half Clark zu einer engen Bezie­hung mit ihrer Fami­lie, aus­ge­präg­tes Wer­te­be­wusst­sein und beson­ders  star­ken Arbeits­mo­ral. Als Stu­den­tin an der Uni­ver­si­tät Auck­land zeig­te sie sich als äußert begabt und absol­vier­te einen Mas­ters of Arts in poli­ti­sche Stu­di­en mit Aus­zeich­nung. Clark schloss sich den immer wach­sen­den Bewe­gun­gen für sozia­le Gerech­tig­keit an. Die­se fokus­sier­ten sich nicht nur auf Neu­see­land son­dern auf die gan­ze Welt, ein­schließ­lich der Apart­heid­be­we­gung. Nel­son Man­de­la bleibt ein per­sön­li­cher Held. Wäh­rend ihres Stu­di­ums an der Uni­ver­si­tät Auck­land lern­te sie Ihren zukünf­ti­gen Mann ken­nen und hei­ra­te­te, inzwi­schen Pro­fes­sor,  Peter Davis.

Nach acht Jah­ren als Aka­de­mi­ke­rin wur­de Clark 1981 mit 31 Jah­ren ins Par­la­ment als Abge­ord­ne­te für den mul­ti­eth­ni­schen Wahl­kreis Mount Albert in der Auck­lan­der Innen­stadt gewählt. Am Anfang ihrer par­la­men­ta­ri­schen Kar­rie­re war sie Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten,  Han­del, und Ver­tei­di­gung und des Aus­schus­ses für Abrüs­tung. Im Zeit­raum von 1987 bis 1990 war Clark u.a. stell­ver­tre­ten­de Pre­mier­mi­nis­te­rin und Minis­te­rin für Gesund­heit, Woh­nungs­we­sen, Arbeit, und Natur­schutz. Clark dien­te neun Jah­re lang als Pre­mier­mi­nis­te­rin wäh­rend drei nach­ein­an­der fol­gen­den Wahl­pe­ri­oden von 1999 bis 2008 und lei­te­te ein­fa­cet­ten­rei­ches Land im Paci­fic. Sie war an der Spit­ze einer kon­struk­ti­ven, gerech­ten und unab­hän­gi­gen Außen­po­li­tik.

Clark war ver­ant­wort­lich für die Ver­hand­lun­gen für  ein Frei­han­dels­ab­kom­men mit der Repu­blik Chi­na – Chi­nas ers­tes Abkom­men mit einer OECD Nati­on. Sie ermäch­tig­te bedeu­ten­de Ein­brin­gun­gen für Kon­flikt­lö­sun­gen in Timor-Les­te, Bou­gain­ville, und auf den Solo­mon Inseln, eben­so wie in Afgha­ni­stan in Bezug auf die Fol­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001.

Clark setz­te sich für Diver­si­tät und die Ermäch­ti­gung von Frau­en ein. Sie war die ers­te Frau, die als Pre­mier­mi­nis­te­rin gewählt wur­de und ihr Kabi­nett beinhal­te­te Frau­en und Ein­hei­mi­schen. Zudem betreu­te sie bedeu­ten­de Fort­schrit­te im Ver­söh­nungs­pro­zess mit ein­hei­mi­schen Gemein­den, wel­che unge­fähr 15 Pro­zent der Bevöl­ke­rung aus­ma­chen. Eben­so ent­schul­dig­te sich Clark bei chi­ne­si­schen Neu­see­län­dern und Samoa für his­to­ri­sche Staats­hand­lun­gen. Ihre Regie­rung prio­ri­sier­te die Auf­recht­erhal­tung von Neu­see­lands ein­hei­mi­scher M?ori Spra­che und unter ihrer Auf­sicht war Neu­see­land eines der ers­ten Län­der in der Welt die Zei­chen­spra­che als offi­zi­el­le Spra­che ein­führ­te.

In 2009 ver­zich­te­te Clark auf ihren Sitz im neu­see­län­di­schen Par­la­ment, als ihr die Rol­le als Ver­wal­te­rin des UN Ent­wick­lungs­pro­gram­mes zuge­teilt wur­de. Zudem ist sie Vor­sit­zen­de des UN Ent­wick­lungs­aus­schus­ses, ein Aus­schuss, wel­ches aus allen vor­stän­di­schen Ein­hei­ten der Ver­ein­ten Nati­on besteht. die an Ent­wick­lungs­an­ge­le­gen­hei­ten arbei­tet. Sie hat die schwie­ri­ge, aber not­wen­di­ge, Ent­schei­dung auf sich genom­men das UN Ent­wick­lungs­pro­gramm effek­ti­ver zu machen und wur­de erneut ein­stim­mig ernannt von der UN Gene­ral­ver­samm­lung in 2013.

Unter Clarks Füh­rung war 2014 das UN-Ent­wick­lungs­pro­gramm an der Spit­ze der Trans­pa­renz­rang­lis­te für Hil­fe- und Ent­wick­lungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die von der Glo­bal Cam­pai­gn for Aid Trans­pa­r­en­cy erstellt wur­de.

Was die UN errei­chen oder auch nicht errei­chen, beein­flusst das Leben von Mil­lio­nen Men­schen jeden Tag. Wir brau­chen eine star­ke und sach­dien­li­che UN mit einer bewähr­ten Lei­te­rin, die prag­ma­tisch und effek­tiv arbei­ten kann.

In Neu­see­land gibt es ein m?orisches Sprich­wort:

He aha te mea nui o te ao?
He tan­ga­ta, he tan­ga­ta, he tan­ga­ta.

Was ist die meist bedeu­ten­de Sache der Welt?
Es sind die Men­schen, es sind die Men­schen, es sind die Men­schen.

 

Wir sind es ihnen schul­dig das Best­mög­li­che aus der UN her­vor­zu­brin­gen.

Wir sind es ihnen schul­dig eine bes­se­re, gerech­te­re, und noch siche­re Welt zu schaf­fen.”

 

Dies ist der Mei­nungs­bei­trag der neu­see­län­di­schen Bot­schaft, den wir hier doku­men­tie­ren. Wir haben alle Bot­schaf­ten der Her­kunfts­län­der aller Kan­di­da­ten gebe­ten, mit einem Mei­nungs­bei­trag auf #YourN­extSG prä­sent zu sein. In loser und in zufäl­li­ger Rei­hung ver­öf­fent­li­chen die ein­ge­gan­gen Bei­träge.

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