Bokova engagiert sich stark für die Ziele und Grundsätze der UN-Charta und hat reiche Erfahrung”: Statement der bulgarischen Botschaft

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Am 9. Febru­ar 2016 hat die Repu­blik Bul­ga­ri­en Frau Iri­na Boko­va als die bul­ga­ri­sche Kan­di­da­tin für das Amt des Gene­ral­se­kre­tärs der Ver­ein­ten Natio­nen nomi­niert”, betont die bul­ga­ri­sche Bot­schaft in Deutsch­land die aus ihrer Sicht sehr beson­de­re Rol­le Boko­vas, die sowohl für regio­na­le Balan­ce ste­he als auch als Frau äußerst geeig­net sei, den Pos­ten der UN-Gene­ral­se­kre­tä­rin aus­zu­fül­len. “Sie blickt auf eine umfas­sen­de Erfah­rung als Poli­ti­ke­rin und Berufs­di­plo­ma­tin zurück, hat ihre Kom­pe­tenz in den Berei­chen der mul­ti­la­te­ra­len Diplo­ma­tie und der inter­na­tio­na­len Bezie­hun­gen bewie­sen und ver­ant­wor­tungs­vol­le Pos­ten in der Regie­rung und auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne beklei­det.

Im Kon­text der Gleich­stel­lung der Geschlech­ter hofft Bul­ga­ri­en, dass der 9. UNO-Gene­ral­se­kre­tär eine Frau sein wird. Dem Grund­satz der regio­na­len Balan­ce wird eben­so eine gro­ße Bedeu­tung bei­ge­mes­sen und es wird die Mei­nung ver­tre­ten, dass der Moment gekom­men ist, um einem Ver­tre­ter der Ost­eu­ro­päi­schen regio­na­len Grup­pe die höchs­te Posi­ti­on im UN-Sekre­ta­ri­at anzu­ver­trau­en. Das ist die ein­zi­ge regio­na­le Grup­pe in der UNO, die bis heu­te kei­nen Ver­tre­ter an die­sem Pos­ten hat­te. Frau Boko­va ist eine  Kan­di­da­tin, die imstan­de ist, zu einem bestimm­ten Zeit­punkt eine Kon­so­li­die­rung der Grup­pe zu gene­rie­ren. Frau Iri­na Boko­va enga­giert sich stark für die Zie­le und Grund­sät­ze der UN-Char­ta und hat  eine rei­che Erfah­rung in der Ver­wal­tung als UNESCO-Gene­ral­se­kre­tä­rin.

Irina Bokova (Bulgaria), UN Photo/Manuel EliasBul­ga­ri­en ist zuver­sicht­lich, dass Frau I. Boko­va eine über­zeu­gen­de Kan­di­da­tin ist, die über die Fähig­keit ver­fügt, star­ke Unter­stüt­zung für wich­ti­ge UNO-Initia­ti­ven in den Berei­chen Men­schen­rech­te, Zugang zu Bil­dung, Gleich­stel­lung der Geschlech­ter, eth­ni­sche und reli­giö­se Tole­ranz zu kon­so­li­die­ren.

Iri­na Boko­va wur­de am 12. Juli 1952 in Sofia, Bul­ga­ri­en gebo­ren. Sie absol­vier­te das Mos­kau­er Staat­li­che Insti­tut für Inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen und spe­zia­li­sier­te an der Uni­ver­si­ty of Mary­land, Washing­ton und an der John F. Ken­ne­dy School of Government der Har­vard Uni­ver­si­ty.

2009 über­nahm sie das Amt der Gene­ral­se­kre­tä­rin der UNESCO und wur­de 2013 für eine zwei­te Amts­zeit wie­der­ge­wählt. Sie ist die ers­te Frau in der Geschich­te von UNESCO und die ers­te Ver­tre­te­rin der Ost­eu­ro­päi­schen Grup­pe in der UNO in die­ser Posi­ti­on. Frau Boko­va betei­ligt sich aktiv an den inter­na­tio­na­len Initia­ti­ven für die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter, für eine qua­li­tät­vol­le Bil­dung für alle, an der Bekämp­fung der Finan­zie­rung des Ter­ro­ris­mus durch ille­ga­len Han­del mit Kul­tur­gü­tern. Sie stell­te sich an die Spit­ze der Tätig­keit der UNESCO für die Erhal­tung des Geden­kens an den Holo­caust und bestell­te einen Son­der­be­auf­trag­ten für die För­de­rung der Bil­dungs­ar­beit zur Erin­ne­rung an den Holo­caust.

Seit 1977 arbei­te­te sie in der UNO-Abtei­lung des bul­ga­ri­schen Minis­te­ri­ums für aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten, in der Stän­di­gen Ver­tre­tung Bul­ga­ri­ens bei der UNO in New, war Mit­glied der bul­ga­ri­schen Dele­ga­tio­nen auf den UNO-Kon­fe­ren­zen über Fra­gen der Gleich­stel­lung von Frau­en in Kopen­ha­gen, Nai­ro­bi und Peking. Als Mit­glied des Bul­ga­ri­schen Par­la­ments (1990–1991 und 2001–2005) arbei­te­te sie aktiv für die EU- und NATO-Mit­glied­schaft Bul­ga­ri­ens und wirk­te an der Ver­ab­schie­dung der neu­en bul­ga­ri­schen Ver­fas­sung mit. Für kur­ze Zeit war sie Außen­mi­nis­te­rin a.I. Sie war Koor­di­na­to­rin der Bezie­hun­gen zwi­schen Bul­ga­ri­en und der EU, Bot­schaf­te­rin in Frank­reich, Mona­ko und UNESCO, per­sön­li­che Ver­tre­te­rin des Staats­prä­si­den­ten in der  Inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­ti­on der Fran­ko­fo­nie (OIF). Sie ist Grün­dungs­mit­glied und Vor­sit­zen­de des Forums für euro­päi­sche Poli­tik, das zur För­de­rung der euro­päi­schen Iden­ti­tät zwecks Über­brü­ckung der Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten in Euro­pa gegrün­det wur­de. Iri­na Boko­va ist auch Vor­stands­mit­glied der vom UNO-Gene­ral­se­kre­tär ins Leben geru­fe­nen Glo­ba­len Bil­dungs­kam­pa­gne Bil­dung für alle (Glo­bal Edu­ca­ti­on First Initia­ti­ve GEFI) und  stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Breit­band­kom­mis­si­on für digi­ta­le Ent­wick­lung.

Iri­na Boko­va ist Trä­ge­rin vie­ler Prei­se und Aus­zeich­nun­gen sowie Ehren­dok­to­rin meh­re­rer füh­ren­der Uni­ver­si­tä­ten.

Neben ihrer Mut­ter­spra­che beherrscht sie Eng­lisch, Rus­sisch, Fran­zö­sisch und Spa­nisch. Sie ist ver­hei­ra­tet und hat zwei erwach­se­ne Kin­der.”

 

Dies ist der Mei­nungs­bei­trag der bul­ga­ri­schen Bot­schaft, den wir hier doku­men­tie­ren. Wir haben alle Bot­schaf­ten der Her­kunfts­län­der aller Kan­di­da­ten gebe­ten, mit einem Mei­nungs­bei­trag auf #YourNextSG prä­sent zu sein. In loser und in zufäl­li­ger Rei­hung ver­öf­fent­li­chen die ein­ge­gan­gen Bei­trä­ge.

 

Comments on “Bokova engagiert sich stark für die Ziele und Grundsätze der UN-Charta und hat reiche Erfahrung”: Statement der bulgarischen Botschaft
  1. In einer funk­tio­nie­ren­den Markt­wirt­schaft regeln sich Prei­se und Löh­ne nach Ange­bot und Nach­fra­ge, sodass bei ent­spre­chen­der Nach­fra­ge eine hoch qua­li­fi­zier­te und daher sel­te­ne Fähig­keit in der Regel höher bezahlt wird als eine gering qua­li­fi­zier­te, über die prak­tisch jeder ver­fügt. In einer kapi­ta­lis­ti­schen Markt­wirt­schaft gibt es aber auch Tätig­kei­ten, die die beson­de­re Fähig­keit vor­aus­set­zen, “sel­ten dumm” zu sein. Je höher der Ver­dum­mungs­grad, des­to bes­ser wer­den die­se beson­de­ren Tätig­kei­ten bezahlt. Das gilt bei­spiels­wei­se für die Tätig­kei­ten bei der UNO, deren Mit­ar­bei­ter auf gar kei­nen Fall wis­sen oder auch nur erah­nen dür­fen, dass alle heh­ren Zie­le die­ser Orga­ni­sa­ti­on…

    1. Das Ende der Armut / 2. das Ende des Hun­gers / 3. Gesun­des Leben / 4. Bil­dung für alle / 5. Gleich­heit der Geschlech­ter / 6. Sau­be­res Was­ser / 7. Ener­gie für alle / 8. Arbeit und Welt­wirt­schaft / 9. Infra­struk­tur / 10. Ein­kom­mens­gleich­heit / 11. Lebens­wer­te Städ­te / 12. Nach­hal­ti­ger Kon­sum / 13. Kli­ma­wan­del bekämp­fen / 14. Mee­re schüt­zen / 15. Schutz der Natur / 16. Frie­den und Gerech­tig­keit / 17. Glo­ba­le Part­ner­schaft.

    …ohne eine frei­wirt­schaft­li­che Geld- und Boden­re­form nie­mals zu ver­wirk­li­chen sind und sich nach der frei­wirt­schaft­li­chen Geld- und Boden­re­form von selbst ver­wirk­li­chen. Im Ver­gleich zur ein­zig­ar­ti­gen Fähig­keit des Paps­tes, die “Mut­ter aller Zivi­li­sa­ti­ons­pro­ble­me” als “dem Men­schen ange­bo­ren” zu ver­kau­fen, sind aber selbst­ver­ständ­lich die beson­de­ren Fähig­kei­ten aller ande­ren berufs­mä­ßi­gen Voll­idio­ten gänz­lich unbe­deu­tend. Für sei­ne enor­men Bemü­hun­gen zur wei­te­ren Auf­recht­erhal­tung von Mas­sen­ar­mut, Umwelt­zer­stö­rung, Ter­ro­ris­mus und Krieg ist das Ober­haupt der “unter­ir­disch­ten Ver­schwö­rung, die es je gege­ben hat” (Zitat: Fried­rich Nietz­sche) mit Sicher­heit unter­be­zahlt. Aber was tut man nicht alles für die Ver­hin­de­rung der Zivi­li­sa­ti­on, um die eige­ne, sinn­freie Exis­tenz zu recht­fer­ti­gen.

    Dumm­heit ist nicht nur ein gefähr­li­che­rer Feind des Guten als Bos­heit, sie wird (mit Aus­nah­me der über­ra­gen­den Dumm­heit des Paps­tes) auch bes­ser bezahlt. Dar­um gibt es in einer Zins­geld-Öko­no­mie kei­ner­lei Bestre­bun­gen, die Dumm­heit zu ver­rin­gern. Im Gegen­teil, die Dumm­heit muss mit dem expo­nen­ti­el­len Anstieg leis­tungs­lo­ser Kapi­tal­ein­kom­men Schritt hal­ten, damit nicht zu vie­le auf die Idee kom­men, dass etwas ganz grund­sätz­lich nicht stimmt. Wer nun glaubt, dass durch den Anstieg der all­ge­mei­nen Dumm­heit die sel­ten Dum­men sich nicht mehr ganz so deut­lich von der Mas­se unter­schei­den, hat sich geirrt. Las­sen wir die ein­zig­ar­ti­ge Dumm­heit des Paps­tes, die sich ohne­hin jeder Kri­tik ent­zieht, außen vor, gibt es noch immer Abgrün­de der Dumm­heit, die “Nor­mal­sterb­li­che” nie­mals errei­chen. Bei­spiels­wei­se muss jeder Ver­such schon im Ansatz schei­tern, sich in die Gedan­ken­welt von “Mut­ti” Ange­la Mer­kel hin­ein­zu­ver­set­zen. Wenn man über­haupt davon spre­chen kann, dass “Mut­ti” denkt, erfor­dern ihre Gedan­ken­gän­ge soviel nega­ti­ves Wis­sen (Vor­ur­tei­le und Denk­feh­ler), dass jeder Halb­in­tel­li­gen­te damit hoff­nungs­los über­for­dert ist.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2016/10/gesetze-der-zukunft.html

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